Mit Muskelaufbau zum Traumkörper

Olympische Ringe
Seit den Olympischen Sommerspielen im Jahr 1992 ist Creatin ein fester Bestanteil bei Leichtathleten und Muskelsportlern, da es ein wahrer Trainingsbooster ist. Sie sorgen für den Ein Ausnahmeathlet, der das Produkt 1992 so bekannt machte, brach nicht nur alle Rekorde, sondern gilt als erster Europäer, der jemals die Königsdisziplin des Hundertmeterlaufes in weniger als 10 Sekunden absolvieren konnte. Seine Muskelmasse raubte damals vielen den Atem. Er selbst schwörte auf das Wundermittel Creatin, das heutzutage von vielen Bodybuildern in den Whey Protein Isolat Shake gemischt wird. Creatin ist eine organische Säure, die zur Energieversorgung der Muskulatur beiträgt und somit das Wachstum unterstützen kann. Der Körper produziert diesen Stoff selbst in der Leber, der Bauchspeicheldrüse und den Nieren. 60% hiervon wird vom Körper als Energiespeicher verwendet und die restlichen 40% kommen als Energievorstufe zum Einsatz und werden demnach abgerufen, sobald die Muskulatur belastet wird. Darüber hinaus unterstützt Creatin den Körper beim Regenerationsprozess, der nach jedem Training einsetzt. Insbesondere bei Bodybuildern tritt außerdem der beliebte Pumpeffekt ein, was heißt, dass sich die Muskeln während des Trainings schneller mit Blut füllen und das wiederum führt dazu, dass man im Gesamtbild massiger aussieht.
Whey Protein Isolate
Wer Creatin einnimmt, wird mehr Wasser in den Muskelzellen haben, sodass man viel schneller an Umfang zunimmt. Man geht davon aus, dass ein Erwachsener etwa 3-4 Gramm Creatin pro Tag braucht, wovon jedoch die Hälfte selbst produziert wird und lediglich der Rest über die Nahrung aufgenommen werden muss. Creatin ist beispielsweise in rotem Fleisch und Fisch enthalten. Viele Wissenschaftler bezweifeln jedoch, dass das in der Nahrung enthaltene Creatin überhaupt vom Körper verwertet werden kann.
Whey Protein Powder mit Creatin vermischen
Creatin wird aus Aminosäuren Arginin, Methionin und Glycin gebildet. Diese Aminosäuren kommen jedoch kaum in Fleisch und in Fisch, sondern vielmehr in Pflanzen vor. Walnüsse, Kürbiskerne und Pinienkerne verfügen beispielsweise über jede Menge Arginin. In Kürbiskernen ist z. B. dreimal mehr Arginin enthalten als in Lachs. Methionon findet man sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln. Wie bereits erwähnt, wird die Wirkung angezweifelt, wenn das Creatin über die Nahrung aufgenommen wird, weshalb auch immer mehr Sportler zu dem vielversprechenden Supplement greifen. Hier wurde der Erfolg bereits mehrfach nachgewiesen, weshalb das Produkt auch zu medizinischen Zwecken (Muskelerkrankungen) zum Einsatz kommt. Oftmals wird damit geworben, dass Proteinshakes bereits mit Creatin angereichert sind, allerdings sollte auf solche Produkte besser verzichtet werden, da man nie weiß, welche Menge sich darin befindet. Im Idealfall mischt man alles selbst zusammen, da man nur dann selbst bestimmen kann, wie viel des Supplements tatsächlich eingenommen wird. Am besten ist reines Creatin Monohydrat geeignet, das in Pulverform erhältlich ist. Dieses kann nämlich einfach unter Whey Protein Isolat Shakes gemixt werden und ist darüber hinaus die günstigste Variante. Während der Einnahme muss jede Menge Wasser getrunken werden, da das Creatin andernfalls nicht wirken kann. Nebenwirkungen sind nicht bekannt, allerdings sollte man die Einnahme nach 8 Wochen für eine gewisse Zeit unterbrechen, da der Körper schließlich noch eigenes Creatin produzieren soll.
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